Team Bella

Übersicht Teams

Team Bella

Team Bella

Name Hundeführer

Julia Duschner

Name Hund

Bella

Ausbildungsstand Hundeführer

Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst

Ausbildungsstand Hund

Geprüft nach S.I.C.S.

Stellung in der Staffel Hundeführer

Ausbilder in Ausbildung

Motivation

Wie ich zu den WasserRettungsHunden kam: Mein Mann und ich kannten Marco bereits bevor es die WasserRettungsHunde gab. Unsere damalige Berner Sennenhündin Anka war vielleicht die Inspiration für ihn sich überhaupt einen solchen Hund anzuschaffen 😉 Aber erst unsere zweite Hündin Holly hatte das nötige „Wasserratten-Gen“ in sich und war absolut lernwillig und wollte gefordert werden. So begann mein Mann mit ihr mit der Wasserarbeit. Es dauerte nicht lang, bis bei uns dreien die Leidenschaft geweckt war. Ein ganz plötzlicher Schicksalsschlag lies unsere Holly dann jedoch viel zu früh über die Regenbogenbrücke gehen. Da wir unser neues, liebgewonnenes Hobby aber unbedingt weiter führen wollten, haben wir uns erneut für einen Zweithund entschieden. Da unsere Anka jedoch schon sehr betagt war, konnten wir Sie unmöglich mit einem Welpen konfrontieren. Und hier beginnt die besondere Geschichte unserer Bella: Team Bella – vom Schicksal zusammengeführt Bereits Wochen vorher hatten wir auf einer Tierhilfeseite im Internet eine zu vermittelnde fünf Jahre alte Landseer Hündin gesehen, die auf jedem Foto im oder am Wasser spielte. „Das wäre was für uns, wenn unsere Anka mal nicht mehr lebt“, dachten wir uns. Nur wenige Wochen später war Holly dann plötzlich tot und vielleicht war es ein Wink des Schicksals, dass ausgerechnet dann Bella erneut in der Vermittlung war. Und so dauerte es nicht lang, bis wir einmal quer durch Deutschland fuhren, um die Hündin zu uns zu holen. Über ihre Vorgeschichte weiß man nicht viel, nur dass Sie wohl in einer Gartenlaube zurückgelassen wurde und von der Polizei aufgegriffen und ins Tierheim gebracht wurde. Hübsch wie sie ist, musste sie dort nicht lange bleiben, doch in ihrem neuen Zuhause eckte sie wohl ziemlich an, sodass sie erneut ins Tierheim zurückgebracht wurde. Aufgrund unserer jahrelangen Hundeerfahrung haben wir uns dieser Herausforderung gestellt und wollten ihr eine zweite Chance geben.

Bella – ein ganz besonderer Hund

Schon bald zeigte sich, dass es nicht einfach werden würde und bevor auch nur daran zu denken war, sie zum Wasserrettungshund auszubilden, musste ich zunächst viele, viele Monate mit ihr intensiv an Land arbeiten. Besonders wichtig war dabei neben dem kleinen 1×1 des Hundegehorsams auch die Beziehungsarbeit zwischen uns beiden. Die Philosophie der SICS und der rege Austausch mit unseren italienischen Kollegen hat mir dabei unglaublich geholfen Bella und ihr Verhalten noch besser zu verstehen. Denn anders als bei einem Welpen, der quasi ein unbeschriebenes Blatt ist, hat Bella eine Vorgeschichte, die keiner kennt, aber die – wie man an verschiedenen Verhaltensweisen merken konnte – wohl nicht immer positiv verlaufen sein muss. Ich habe über die Zeit gelernt Bella zu „lesen“, kleinste Regungen wahrzunehmen und ihr mit kleinen Gesten Sicherheit zu vermitteln. Gerade die intensive Arbeit dann im Wasser und die gemeinsamen Trainingseinheiten in Italien haben uns dabei extrem eng zusammengeschweißt.

Motivation

Nun gemeinsam so weit zu sein, im Ernstfall Leben retten zu können, erfüllt mich mit unglaublichem Stolz. Ich selbst musste hierfür zusätzlich innerhalb kürzester Zeit die Ausbildung zum Rettungsschwimmer absolvieren. So anstrengend dies war, soviel Spaß hat es gemacht! Es macht mir einfach Freude, meine drei Leidenschaften im Rahmen der WasserRettungsHunde verbinden zu können: Schwimmen, mein Hund und soziales Engagement. Sich ehrenamtlich für andere einzusetzen und dabei Bella an meiner Seite zu wissen, füllt mich aus und ist zu meiner Leidenschaft geworden.